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Presse
 

Kundgebung Gartenstadt München

15 lokale Initiativen unterstützten das Bündnis Gartenstadt München.

Die Initiative "Lebenswertes Ramersdorf" ist Teil dieses Bündnisses. Die Zielsetzung der Initiative ist es bestehende Flächennutzungspläne und langfristige Stadtplanungskonzepte als stabilen und verlässlichen Rahmen zu sichern. Vor allem, die darin enthaltenden über Stadtteile reichenden übergeordneten Grün- und Wegebeziehungen für Radfahrer und Fußgänger sollen realisiert werden.

Lebenswertes München ist deshalb auch ein München mit weniger Versiegelung.

München führt die bundesdeutsche Städte-Statistik (Seite 19, Statistische Analysen, Stat. Amt) mit 75 % der versiegelten Flächen mit großem Abstand an. Zudem hat es nach Leipzig den höchsten Zuwachs im Maß der Versiegelung/Verdichtung seit 2000 zu verzeichnen.

Bezahlbarer Wohnraum muss nicht im Widerspruch zu weniger Versiegelung einer lebenswerten Stadt stehen. Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht durch den Verkauf städtischer Filetstücke an private Investoren, die ausschließlich renditeorientiert ausgerichtet sind. Max. Nachverdichtung (GRZ, GFZ) an der Grenze des Erlaubten ist hier das oberste Bauprinzip. Die soziale Verantwortung der Kommune ist gefordert. Seit Jahrhunderten bewährte Konzepte des sozialen Wohnungsbaus wie Genossenschaften und kommunale Bestandhaltung sollten unterstützt werden.

Kundgebung 20.07.2012, am Stachus

(die Initiative lebenswertes Ramersdorf www.lebenswertes-muenchen.de unterstützt das Konzept Gartenstadt München)