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Informationsfest der betroffenen Bürger

Mit einem Anwohnerfest informierten Ramersdorfer Bürger am 27. Juli über die Proteste gegen den geplanten Bau eines großen Betriebshofes in der Aschauer Straße.

 „Wir wollen das Versprochenes eingehalten wird.“, so Andreas Bruckmeier, Anwohner und Mitstreiter der Bürgerinitiative Lebenswertes Ramersdorf. Versprochen wurde den Bewohnern der Paulsdorfferstraße, dass auf dem Brachgelände neben ihren Wohnungen eine Begrünung des Grundstücks mit kleinen Forschungs- und Entwicklungsbetrieben entsteht. Doch jetzt droht der seit 1993 bestehende Bebauungsplan kurzerhand vom Stadtrat geändert zu werden, damit ein City Service Center, also ein großer Betriebshof mit einer zentralen Kehrichtsammelstelle der großen Münchner Straßen, eine Anlage für Straßenreinigung, Straßenbetrieb- und unterhalt und ein 24 h Winterdienst ab November bis März gebaut werden kann.

Das Informationsfest in der Paulsdorfferstraße war mit über 200 Bürgern aus Ramersdorf, Perlach und Obergiesing gut besucht. An einem eigens eingerichteten Infopavillon konnte man sich über den aktuellen Stand der Stadtentwicklungsplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) und den bisherigen Überlegungen und Auswirkungen einer Ansiedlung eines Mega-Bauhofes informieren.

Viele der Gäste wurden erstmalig mit dem Planungsvorhaben der Stadt konfrontiert und zeigten sich mehr als überrascht, dass man eine Müllhalde und zentrale Kehrichtsammelstelle aller großen Münchner Straßen direkt an ein Wohngebiet plane. Bei Halsgrat, Bier und Salaten und Temperaturen um die 28 Grad konnten die Anwohner noch ohne Gestank Ihr Essen genießen und das Fest bis in die frühen Morgenstunden feiern.

Herr Hogenschurz mit Sohn Nino begutachten den gültigen Bebauungsplan, der durch das Vorhaben der Stadt jetzt geändert werden soll. Im Hintergrund CSU-Stadtrat Robert Brannekämper, der eine überparteiliche Lösung im Sinne der Anwohner und der ursprünglichen Stadtentwicklungsplanung anstrebt.